Beispiel­station

Zurückgekehrt – Station 4

Sprecher/-in 1:

Ab und an stehst du in einer Gruppe und versuchst, sie für etwas zu begeistern. Viele schauen gelangweilt: entweder in der Luft herum, auf ihr Handy oder zum Fenster hinaus. Doch eine Person schaut dich an. Hat Interesse an deinen Ideen. Du spürst den Support durch ihren Blick. Vielleicht erfährst du später ein Schulterklopfen und jemand sagt dir: „Stark!“

Sprecher/-in 2:

Auf dem Weg nach Jerusalem begegnet
Jesus zehn Aussätzigen, die er heilt:
Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah,
dass er geheilt war;
und er lobte Gott mit lauter Stimme.
Er warf sich vor den Füßen Jesu auf das
Angesicht und dankte ihm. (Lk 17,15f.)

Sprecher/-in 1:

Nur einer von zehn, die geheilt wurden, zeigt Jesus seine Dankbarkeit. Vielleicht folgt dieser Mann ihm nach Jerusalem und muss jetzt erleben, wie Jesus das Kreuz schleppt und zu Tode kommt. Jesus sieht diesen Mann in der johlenden Menge. Er spürt den Blick, die Dankbarkeit und seinen Support.

Sprecher/-in 2:

Impulsfragen

  • Wem bist du dankbar für die Freundschaft oder den Support?
  • Wie kannst du eine Person in deinem Umfeld unterstützen?
  • Wofür bist du Gott dankbar?

Liedruf

Liedruf (Text: Mario Venanzi, Melodie: Philipp Rhein)

Herr, hilf uns, tiefer zu sehn.
Herr, hilf uns, weiter zu gehn.
Auf deinem Weg führst du uns heim.
In deinem Blick darf Hoffnung sein.

Text: Mario Venanzi, Melodie: Philipp Rhein

Gebet

Gott,
wir merken oft erst im Nachhinein,
wenn wir Deine Liebe, Deine Heilung erfahren
haben.
Mache uns heute feinfühlig für das Miteinander
und schenke uns Achtsamkeit für unsere
Mitmenschen und hilf uns, die Unterstützung,
die wir durch Dich erleben, weiterzugeben.
Amen.