Das Redaktionsteam

GewandDaniel Gewand
Diplom-Theologe und Pastoralreferent im Bistum Münster, Autor und Sprecher bei Kirche in 1Live. Seit fünf Jahren für den BDKJ Bundesvorstand im Redaktionsteam.

«JesusArt ist ein Jugendkreuzweg, wie ich ihn mir vorstelle: ästhetische Bilder, moderne Kunst, klare Sprache sowie kurze Filme, tolle Musik und passende Gebete.
JesusArt ist im besten Sinne prophetisch und zutiefst jesuanisch. Der Ökumenische Jugendkreuzweg 2017 ist eine Schablone, die jede und jeder individuell und passend gestalten kann. Genau wie den Glauben, an den, um den es beim Kreuzweg geht: Jesus und seine Art zu handeln, zu leben und zu sterben.»

 

DasslerCornelia Dassler
Landesjugendpastorin,
Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers, Mitglied im Vorstand der aej, Hannover.

«Street Art. Gesprayt. In vielen Schichten ist dieser Kreuzweg gewachsen. Obwohl die Motive so klar sind, spüre ich Ihnen ihre Vielschichtigkeit ab. Sie zeigen Situationen aus unserem Leben und fragen nach uns, nach unserem Glauben. Wie die Bilder nach und nach in Schichten gewachsen sind, weil sie vielfach übersprayt worden sind, so ist auch unser Glauben ein Wachsen – ein miteinander Wachsen. Immer wieder kommt eine neue Facette, eine neue Sichtweise, eine andere Erfahrung, eine weitere Schicht. Mal wird es klarer, mal unschärfer, was unseren Glauben ausmachen kann. Niemand geht den Lebensweg mit dem Glauben allein und schon gar nicht an einem Stück. Vielschichtig ist die Geschichte unseres Glaubens – die große ganze und unsere kleine persönliche. Vielschichtig ist auch das Heute unseres Glaubens. Wir begegnen vielen Fragen, nicht immer findet sich gleich eine Antwort. Ich wünsche diesem Kreuzweg, dass sich viele mit ihm auf den Weg machen, und hoffe auf segensreiche Begegnungen.»

 

LinssenGregor Linßen
Texter, Komponist und Musiker, Neuss.

«Ich finde die Bilder des Kreuzwegs deshalb so großartig, weil sie so anders sind. Zum einen ist es die Spray-Kunst, von der ich abseits der Buchstaben-Graffitis schon erstaunliche Exemplare gesehen habe. Zum anderen ist es aber auch die Aktualität der Kunst und der Motive. Selten war ein Kreuzweg so nah dran an heute.»

 

FreitagMichael Freitag
Pastor, Referent für Theologie, Bildung und Jugendsoziologie bei der Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend in Deutschland (aej), Hannover. Stellv. von Geschäftstführung und Redaktionsleitung des Ökumenischen Jugendkreuzweges.

«Für mich ein herausfordernder Jugendkreuzweg: Die spannenden, ungewöhnlichen, lebensdichten Bilder berühren mich und fordern mich. Jesus und seine Art, mit uns zu sein, will in den Bildern entdeckt werden, und ich kann ihn entdecken. Die Mühe, mich auf diese Kunstform einzulassen, in die Bilder einzudringen und den gekreuzigten und auferstandenen Jesus in meinem Leben zuzulassen, hat sich allerdings gelohnt.»

 

BeckerNorbert M. Becker
Herz-Jesu-Missionar, kath. Priester, Autor/Texter/Komponist Neuer Geistlicher Lieder, Bildungshaus Oase Steinerskirchen.

«Stencil Art: Plakativ, holzschnittartig und direkt – so erlebe ich diese Art der Darstellung. Mika Springwalds Bilder spiegeln für mich den Kreuzweg Jesu in markanten Szenen unserer Welt; es sind Anrufe und Aufschreie, Irritationen und Anstöße, die den zweiten und dritten Blick brauchen ...
... und sie hinterlassen in unterschiedlichen Schichten meines Erlebens ein Gefühl von Bedrohung und Leid, aber auch von Zuversicht und Hoffnung.»

 

PetzoldtTobias Petzoldt
Dozent für Bildungsarbeit mit Jugendlichen, Leiter des Institutes für Berufsbegleitende Studien, Evangelische Hochschule Moritzburg (ehm). Diakon, Texter und Musiker.

«Eine alte Geschichte, ein neuer Style und immer wieder der Versuch, die Leiden-Schaft unseres großen Gottes zeitgemäß zu übertragen. Ich bin gespannt, wie sich praktisch damit arbeiten lässt.»

 

LauJoachim Lau
Pastor, Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers, Evangelisches MedienServiceZentrum, Leitung Öffentlichkeitsarbeit.

«Plastiktüte, Feuerlöscher, Stacheldraht, Schutzanzug. Ich nehme mir den Rucksack, setze ihn auf. Ich hebe den Kopf, gehe Schritt für Schritt, suche meinen Weg zwischen all den Szenen. Sie führen mich zu Begegnungen aus meinem Leben, zu menschlichen Gesichtszügen hinter Masken. Immer wieder wird der Lebendige erkennbar.»

 

Auch wichtig

In der Regel haben wir in allen Materialien geschlechtergerechte Formulierungen verwendet. Wir bitten um Verständnis, dass dies aus reinen Übersichtlichkeitsgründen in Einzelfällen nicht möglich war, und laden ausdrücklich dazu ein, dies beim Lesen/Sprechen ggf. anzupassen.

In den Materialien des Jugendkreuzwegs wählen wir bisweilen auch die «Sie-Form», häufiger aber die «Du-Form». Sie erscheint uns für den Jugendkreuzweg angemessen. Wir schließen in diese Anrede mit Respekt, Höflichkeit und der Bitte um Verständnis aber auch alle Menschen ein, die das Siezen sonst bevorzugen.