Vorwort der Herausgeber

Leid und Tod zu fokussieren kann zum Verändern und Helfen ermutigen, aber auch zum Ergötzen verführen. Leid und Tod zu fokussieren kann zum Wegschauen führen, aber auch zum Hinsehen, mitleiden, aus Liebe handeln. Der Ökumenische Kreuzweg der Jugend konfrontiert den Kreuzweg und den Tod Jesu mit dem eigenen Lebensweg und dem Weg unserer Gesellschaft heute: Denn vom Bewusstsein des Todes am Ende des Lebens aus bestimmt sich, was Leben ist und damit auch, was wir als Menschlebende sind.

Wir danken dem Redaktionsteam für die Ausführung und Umsetzung dieser Aufgabe, „Leid und Tod" zu fokussieren und wünschen allen Betenden, allein, in Gruppen, in Gemeinden und Verbänden – hoffentlich immer wieder auch in ökumenischer Verbundenheit –, eine segensreiche und lebensnahe Stunde des Verweilens bei unserem mitleidenden Gott.

 
Bianka Mohr, afj  |  Simon Rapp, BDKJ  |  Mike Corsa, aej