Der Fotograf

Im Laufe seiner langjährigen Arbeit als Fotograf gab es immer wieder Berührungspunkte mit dem Katholizismus. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch seine Themen. Angefangen hatte es mit der Kölner Fronleichnamsprozession, ging über verschiedene Serien zum Kölner Erzbistum, bis hin zu seinem Buchprojekt „Das Kölner Heil", das innerhalb des Zyklus „Macht und Ritual" weiterentwickelt wurde.

Seine erste fotografische Begegnung mit dem Kreuzweg hatte er zum Weltjugendtag 2005 in Köln. Für die Liturgie zum Weltjugendtag inszenierte der Regisseur Gregor Leschig mit einer Jugendgruppe den Kreuzweg in die heutige Gesellschaft hinein. Arnold nutzte die Ästhetik des Fotojournalismus, um die Illusion perfekt zu machen. Die Bilder als Teil einer fiktiven Reportage mit ihrem ästhetische Code des Fotojournalismus machten die Emotionen der „Abgebildeten" für den Betrachter erfahrbar. Über die „Schule des Sehens" durch die modernen Illustrierten war die entsprechende Dechiffrierung ohne Weiteres möglich. Er lieferte die Fotomotive für den Ökumenischen Kreuzweg der Jugend 2010 zu den sieben letzten Worten Jesu am Kreuz, die teilweise aus den Arbeiten für den Weltjugendtag 2005 stammten. 2013 entstanden die Fotografien zu den monumentalen Kreuzweg-Skulpturen des Künstlers Dr. Ulrich Barnickel der Gedenkstätte Point Alpha.

Weitere Informationen zu Bernd Arnold und seine Fotografie unter: www.berndarnold.de