Pressemitteilung 23.01.2014

Der Ökumenische Kreuzweg der Jugend lädt dazu ein, den Blick auf das Leid, aber auch auf die Hoffnung und auf die Zuwendung Gottes zu richten. In diesem Jahr tut dies der Ökumenische Jugendkreuzweg mit den ungewöhnlichen Bildern des Isenheimer Altars – und verbindet diese mit moderner Instagram-Ästhetik. Der mittelalterliche Altar von Colmar entstand angesichts von Seuchen und unerklärlichem Leid. Er zeigt Menschen, die sich um das Kreuz versammeln und auf unterschiedliche Weise mit ihrer Not umgehen. Auf den Bildern des Jugendkreuzwegs ist die alte Maltechnik in moderner Weise verfremdet und bietet die Chance, sich selbst unter dem Kreuz wiederzufinden. Die Übertragung der mittelalterlichen Ästhetik hat der Fotograf Bernd Arnold (Köln) inszeniert. Auf der Homepage sind zum Thema des Kreuzweges Kurzfilme von interessanten Glaubenszeugen zu hören und zu sehen, von Adolph Kolping bis zum Schauspieler Samuel Koch.
Mit dem Blick auf Jesus Christus am Kreuz die Begrenzungen des Leides überwinden, mit dem Weg des Gebets neue Wege in die Welt gehen, dafür steht der Ökumenische Jugendkreuzweg seit seinem Beginn. Seine Geburtsstunde hatte er 1958 auf dem Katholikentag in Berlin mit jungen katholischen Christinnen und Christen in der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR. Der Jugendkreuzweg entwickelte sich zur Gebetsbrücke über „die Mauer“ hinweg. Seit 1972 ökumenisch, vereint er heute Tausende junger Menschen am Freitag vor Palmsonntag. Sie gedenken mit jährlich neuen gemeinsamen Texten des Leidenswegs Jesu.
Heute überbrücken die gemeinsamen Worte Konfessionen, Gesinnungen, Generationen. Er gehört mit jährlich knapp 60.000 Teilnehmenden zu den größten ökumenischen Jugendaktionen Europas. Auch in den Niederlanden, Österreich und den deutschsprachigen Teilen von Luxemburg, Belgien und der Schweiz beten ihn junge Christinnen und Christen.
Träger des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend sind die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej).


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Hinweise an die Redaktionen: Bilder zum Download in druckfähiger Auflösung gibt es unter: www.jugendkreuzweg-online.de
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Redaktion: i. A. Beate Schneiderwind, medienbüro beate schneiderwind, 0160 6763457, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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