Vorwort der Herausgeber

IHN stellt der Maler Matthias Grünewald denen vor Augen, die die Gesellschaft abschiebt ins Hospiz von Isenheim: Die, die an diesem Fieber dahinsiechen, sollen auf den schauen, der auch ihre Krankheit und ihre Not schon mit ans Kreuz genommen hat. Und sie sollen auf die Menschen schauen, die wie sie selbst trauernd, wütend, ohnmächtig, deutend, leidend vor dem Kreuz stehen.

Schonungslos und konkret verkündigt Grünewald hier die Botschaft von der Erlösung. Diese Botschaft hat bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt.

Seuchen gibt es in vielen südlichen Ländern nach wie vor. In Europa haben persönliche Not und Seuchen sicherlich andere Namen. Aber der Blick auf das Kreuz bleibt der, der heilt. Der befreit. Der Hoffnung stiftet. Über die eigene Begrenztheit hinweg. Hinweg auch über die Grenzen der Gemeinden, der Generationen, der Konfessionen.

Wir wünschen Euch eine gute Vorbereitung im geschwisterlichen Miteinander und eine gelingende Durchführung, die viele bereichert – und dabei viel Inspiration durch SEINEN Geist.


 
Bianka Mohr, afj  |  Simon Rapp, BDKJ  |  Mike Corsa, aej