Vorwort Herausgeber


Und es erzählt von der Kraft des Gebetes, die Jahr für Jahr junge Menschen in großer Zahl vor Gott vereint hat. Bei aller Unterschiedlichkeit. Bei aller Verschiedenheit der Lebensumstände.
In diesem Gebet fanden sie sich alle wieder.

Die monumentalen Skulpturen des Künstlers Barnickel auf dem „Weg der Hoffnung“ in der Gedenkstätte Point Alpha bringen diese Gedanken gewaltig und beeindruckend ins Bild. Sie zeigen die klassischen 14 Kreuzwegstationen. Die Texte vor Ort und die Namen der Stationen in Point Alpha knüpfen aber zugleich an Lebenslagen, Not, Gefühle an, die jede und jeder aus dem persönlichen Kontext kennt: Willkür, Unterdrückung, Gewalt, Erniedrigung, Entwürdigung, Trost… Das kennt man als Mensch, unabhängig von Bekenntnis und Religion. Sie aber im Licht des Leidensweges Jesu und um seine Auferstehung wissend zu betrachten, das eröffnet neue Horizonte.

Damit teilen der Weg der Hoffnung und der Ökumenische Jugendkreuzweg das gleiche Anliegen: „Es geht um ein befreites und erlöstes Leben, dem Leid und Wunden nicht genommen werden. In dem aber Leid und Wunden eine andere Dimension offenbaren. Eine, in der Hoffnung und Zuversicht mitschwingen und eine Ahnung, dass einer um sie weiß und sie heilt. Dieser eine hat einen Namen: Jesus der Christus.

Dass Ihr Euch in SEINEM Namen versammelt und in der Kraft des Gebetes vereint über alles Trennende hinweg, das wünschen wir Euch.

Dass Ihr IHN kraftvoll in Eurem Leben so erfahrt, wie wir es hier einfach behaupten, das hoffen wir.
Dass Ihr so zu SEINEN Zeugen werdet und zu Zeugen eines Lebens, das oft quer zu dem steht, wie „man so lebt und hofft und was man glaubt“, das könnte Auswirkungen in unserer Lebenswelt haben.

Wir wünschen Euch eine gute Vorbereitung im geschwisterlichen Miteinander und eine gelingende Durchführung, die viele bereichert – und dabei viel Inspiration durch SEINEN Geist.

Markus Etscheid-Stams, Simon Rapp, Mike Corsa…