der Kreuzweg 2013


Die Point Alpha Stiftung hat den Weg der Hoffnung zur Erinnerung an den Widerstand gegen die kommunistischen Diktaturen in Mittel- und Osteuropa errichtet: Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1953, Ungarn-Aufstand 1956, Prager Frühling 1968, Solidarnosc-Bewegung in Polen in den 1980er Jahren und in der DDR die großen Friedensdemonstrationen 1989.

Alle diese mutigen Formen des Aufbegehrens waren Ausdruck eines unauslöschlichen Freiheitswillens und zugleich des Glaubens daran, dass Menschen auch das schier Unmögliche verändern können, wenn sie mit dem Mut der Verzweiflung für ihre Überzeugungen eintreten und bereit sind, Opfer zu bringen. Dafür stehen auch die eindrucksvollen Biographien Einzelner, die es wagten, sich der Diktatur zu widersetzen.

kreuzweg-point-alpha-12012016Der Weg der Hoffnung knüpft mit seinen 14 Stationen an den biblischen Kreuzweg an, um die Menschen anzuregen, ihren eigenen Schicksalsweg in schwieriger Zeit zu erinnern und im Sinne eines „nie wieder“ angesichts der bis zu 4 Meter hohen Skulpturen zu reflektieren.
Mit den Assoziationen, die die Themen der einzelnen Stationen wecken, z.B. Willkür und Erniedrigung, Mit-Leid und Solidarität, wird der Raum gegeben für persönliche Erfahrungen. Erst mit der Reflektion der je individuellen Vita mit den Skulpturen der 14 Stationen an diesem historischen Ort entsteht das Gesamtkunstwerk „Weg der Hoffnung“, begonnen im Jahre 2009, vollendet am 03. Oktober 2010, zwanzig Jahre nach der Friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung Deutschlands.

Das Projekt wurde vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Thüringer Kultusministerium gefördert.